Pustertal

Himmelfahrt 2005
Unsere beliebten Online-Wetterdienste warnten uns zum Glück rechtzeitig, die geplante Tour ins Allgäu zu unternehmen. Statt dessen reisten wir dem guten Wetter nach Süden ins Pustertal nach.
Gemeinsam mit Mette und Bernard fuhren wir nach St. Lorenzen auf den schönen Campingplatz Ansitz Wildberg und unternahmen noch einen kleinen Stadtbummel nach und durch Bruneck.
Als erste Bergtour dieses Jahres stiegen wir vom Würzjoch auf den Maurerberg. Trotz der südlichen Lage herrschten dort oben bei über 2000 m noch ziemlich winterliche Verhältnisse, wodurch es bei Bernard zu dieser seltsamen Bekleidungskombination kam. Seinem Spaß tat dies jedoch offensichtlich keinen Abbruch.
Wie an dem ganzen Wochenende hatten wir auch auf dem Gipfel absolutes Wetterglück. Außer Schneeresten und Alpenanemonen sahen wir ein grandioses Panorama: im Norden die Zillertaler Alpen, im Osten die Sextener Dolomiten und im Süden den massigen Peitlerkofel, den wir schon 1996 mit unseren Kindern vom Vilnöss aus bestiegen hatten. Susis sonderbare Mimik ist übrigens eher als Hunger zu deuten, als ein Zeichen von Höhenkrankheit
Am nächsten Tag wollten wir nicht so hoch hinaus, sondern genossen den herrlichen Frühsommer bei einer "Mittelgebirgswanderung" zum leider ausgetrockneten Issinger Weiher.
Mette und Bernard wollten tags darauf gern die Reintalfälle im Ahrntal besuchen. Da wir diese bereits während einer früheren Raftingtour auf dem Ahrn gesehen hatten, entschlossen wir uns, im Tauferer Klettergarten ein paar Routen zu klettern.
Wegen der schnellen Verkehrsverbindung von München werden wir diese Gegend sicher nicht das letzte Mal besucht haben. Insbesondere die Sextener Dolomiten locken schon mit ihren vielen besonderen Klettersteigen.