Rott-Vils-Fahrradtour durch Niederbayern

Mitte April 2015

Für die nächsten längeren Fahrrad­touren hatten wir uns neue Gepäck­taschen zugelegt und die sollten getestet werden. Die Wetter­aussichten waren viel besser als für Mitte April zu erwarten. Ein Blick auf unsere Touren­karte zeigte einen "ganz weißen Fleck" in Nieder­bayern. So war die Tour schnell gefunden - die Verbindung von vier Radwegen: Rottal-Radweg - Vils-Rott-Radweg - Vilstal-Radweg und Bockerl­bahn-Radweg. Die Tour ist knapp 140 km lang und damit genau richtig für ein sport­liches Wochenende.

Der einzige Camping­platz weit und breit ist in Steinberg-Warth zu finden und damit ist auch der Start­punkt der Tour festgelegt: Eggenfelden. Zu erklären, wo die Tour entlang führt, fällt ziemlich schwer, denn die Orte entlang der Route sind nicht gerade bekannt. Es ist eher "irgendwo im nirgendwo" (bitte nicht weinen, liebe Nieder­bayern ), ein Blick auf die Tourkarte bringt Klarheit.

Da man durch eine sehr ländliche Gegend unterwegs ist, ist die Tour auch sehr ruhig und nur ganz selten streift man einen etwas verkehrs­reicheren Ort. Das Stecken­profil ist moderat und wenn man im Uhr­zeiger­sinn fährt, dann hat man das einzige sehr steile Stück (>10%) als rasante Abfahrt nach Vilsbiburg.

Besonders bekannte Sehens­würdigkeiten gibt es entlang der Strecke nicht und einige, wie das Wasser­schloss Teising oder das Obere Schloss in Arnstorf sind leider nicht öffentlich zugänglich. Dafür gibt es eine Vielzahl von Bauformen der vielen Kirchen in der Gegend vom Zwiebel­turm bis zum gotischen Back­stein­bau, ähnlich denen in Nord­deutschland.

Die Radwege selbst sind in sehr gutem Zustand, meist asphaltiert oder sie verlaufen auf äußerst verkehrs­armen Straßen. Uns hat es wieder mal der Teil der Tour angetan, der auf einer ehemaligen Bahn­strecke verläuft, der Bockerl­bahn-Radweg zwischen Metten­hausen und Arnstorf.

Im Vergleich mit unseren anderen Radrunden geben wir der Tour