Breitenstein

Ende Oktober 2013

Wenn man vom M├╝nchner Osten aus die Silhouette der Voralpen sehen kann, dann f├Ąllt als charakteristischer Gipfel sofort der Wendelstein ins Auge. Westlich (rechts) neben dem Wendelstein ist deutlich ein flacherer, aber auch exponierter Berg zu sehen, das ist der Breitenstein, jedenfalls der Breitenstein, der zur Wendelsteingruppe geh├Ârt.

Der gro├če Parkplatz am Leitzachtal am Ortsende von Fischbachau l├Ąsst vermuten, dass der Breitenstein vielen M├╝nchnern ins Auge f├Ąllt. Der Berg ist mit 1622 m nicht allzu hoch, er ist gut erreichbar und der Weg zum Gipfel ist besonders ├╝ber die Kesselalm f├╝r eine gro├če Prozession geeignet. Erst das letzte, steilere St├╝ck des Normalweges zur Hubertush├╝tte ist ein etwas schmalerer Pfad.

Wenn man den Wanderermassen ein wenig ausweichen m├Âchte, dann startet man am besten recht fr├╝h. Eine sch├Âne, nicht ganz so ├╝berlaufene Aufstiegs­alternative ist der Weg ├╝ber die Bucheralm. Aber auch da kann es sein, dass einem die Hektiker in die Fersen treten, die die Berge als Sportger├Ąte benutzen und keine Minute Zeit haben, sich umzuschauen und zu genie├čen. Also immer sch├Ân die linke Spur f├╝r die Bergjogger freihalten! ­čśë

Oben gibt es zwei Varianten: der an sch├Ânen Wochen­enden v├Âllig ├╝berlaufene Hauptgipfel und alternativ dazu der Bockstein, der westliche Nebengipfel, an dem es etwas ruhiger zugeht. Die Fotos sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. Wir m├╝ssen nat├╝rlich zugeben, dass auch wir Teil der Wanderer­massen waren. Das soll nicht wieder vorkommen. Entschuldige, Susi!