Bodensee

Anfang September 2019

Unsere erste Station auf dem Weg zum Hochrhein war der Bodensee. Am Camping Willam am Untersee fanden wir noch ein freies Plätzchen direkt am Wasser.

Abends bauten wir unser Boot auf und ein älterer Herr fragte neugierig, ob er beim Aufbau des Bootes zuschauen dürfe. Selbst­verständlich durfte er, denn das Ally-Boot kannte er noch nicht. Das weit­gereiste Klepper-Faltboot, mit dem er und seine Frau auf dem See paddelten, lag auch schon am Strand bereit. Hält Paddeln etwa jung?

So verbrachten wir die nächsten Abende mit dem über 80-jährigen Paddler-Pärchen am Lager­feuer und lauschten den vielen Geschichten, die sie zu erzählen hatten. Natürlich wollten sie auch wissen, wo wir schon unterwegs waren.

Direkt vom Camping­platz paddelten wir um die Insel Reichenau. Die ist über einen Damm aus Richtung Konstanz per Auto erreichbar; durch den Damm gibt es an der Ostseite der Insel eine Durchfahrt. An diesem Tag noch bis Konstanz zu paddeln, war uns aber doch zu weit.

Der Paddel­ausflug zur Insel Mainau vom Strandbad Litzel­stetten aus ist keine große Sache, wir wollten uns die Blumen­insel gern auch von der Seeseite her anschauen.

Bestimmt hätten wir noch Themen für weitere Lager­feuer­abende gefunden, aber das nette Pärchen musste wieder nach Hause und wir wollten weiter zum Hochrhein. Wir werden uns gern an die zwei erinnern.

Sicher könnte man tagelang auf dem Bodensee paddeln, dabei muss man aber gut aufs Wetter achten. Natürlich gibt es regen Motorboot- und Schiffsverkehr und deshalb bekommt der See von uns als Paddelziel "nur"