Winter 2017: Zittauer, Elbsandstein- und Erzgebirge

Februar 2017

In diesem Winterurlaub mussten wir mal etwas kleinere Brötchen backen. Ralf hatte seit ein paar Wochen einen gelĂ€hmten Gesichts­nerv (Fazialisparese). Dadurch kamen keine anspruchs­volleren Winter­touren in Frage. Statt­dessen mieteten wir uns nach­einander in drei schöne Ferien­wohnungen ein:

Zuerst wollten wir mal wieder ins Zittauer Gebirge. Bei uns in MĂŒnchen machte der Winter gerade eine Pause und obwohl das Zittauer Gebirge nicht viel höher liegt, gab es dort noch erstaun­lich viel Schnee. Unser Urlaubs­ort Oybin liegt so zentral im Zittauer Gebirge, dass man von dort aus in alle Himmels­richtungen interessante Wanderungen unternehmen kann. Zuerst waren wir auf dem Töpfer, dann marschierten wir ĂŒber Scharfen­stein und Felsen­gasse zum Kelch- und zu den Rosen­steinen, waren natĂŒr­lich auch auf dem imposanten Oybin­felsen und als krönenden Abschluss oben an der Hoch­wald­baude mit einem sehr schönen Ausblick ins Böhmische und bis ins Altvatergebirge.

Unsere nĂ€chste Station war unser geliebtes Elb­sand­stein­gebirge. Dort waren wir auch noch nie fĂŒr lĂ€ngere Zeit im Winter. Einen Winter­urlaub dort kann man aber durchaus empfehlen, denn die Sand­stein­tĂŒrme und Fels­formationen haben auch mit kleinen Schnee­hĂ€ubchen einen ganz besonderen Reiz. Zwar sind die touristischen Ein­richtungen und Ausflugs­lokale alle im Winters­chlaf, dafĂŒr kann man aber viel Ruhe und Einsam­keit genießen. Inzwischen lag schon nicht mehr so viel Schnee, dass wir unsere Schnee­schuhe benutzen konnten, aber am Aufstieg zur Schramm­stein­aussicht gab es eine vereiste Passage, an der wir froh waren, zumindest die Grödel in den Rucksack gepackt zu haben.

Über Dresden fuhren wir nach Olbernhau im Erz­gebirge. FĂŒr Lang­lauf und Rodeln gab es nicht mehr genĂŒgend Schnee, dafĂŒr unter­nahmen wir ein paar schöne Wanderungen in Richtung Erzgebirgs­kamm, auf dem wir ja schon vor ein paar Jahren eine Schneeschuh-GepĂ€cktour unter­nommen hatten. Und dann waren wir noch zu einem Tages­ausflug in Freiberg und sahen uns die Mineralien­sammlung "terra mineralia" im Frei­berger Schloss an.